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Co-Mediation bedeutet, dass mehrere Mediatoren (meist zwei) zusammen das Mediationsverfahren durchführen. Das macht bei Mediationen mit mehreren Beteiligten Sinn, also beispielsweise bei Konflikten in Betrieben oder bei Erbengemeinschaften. Hier laufen häufig nonverbale Kommunikationen zwischen den Gruppenmitgliedern ab, die zwei Mediatoren besser im Blick haben können. Zwei Mediatoren haben im Umgang mit Konflikten auch mehr Handlungsmöglichkeiten, als ein einzelner Mediator.

In der Familienmediation lassen sich mit einem geschlechterverschiedenen Mediatoren-Team erfahrungsgemäß gute Ergebnisse erzielen. Dies gilt vor allem bei tiefliegenden und eskalativen Paarkonflikten. Hier können zwei Mediatoren produktive Kommunikationsweisen demonstrieren, um konkrete Anschauungsbeispiele zu geben.